Nekrose und Sepsis

Die Nekrose auf der menschlichen Haut markiert den Anfang eine nur sehr schwer zu bändigenden Erkrankung. Im schlimmsten Fall stirbt der Patient, durch eine Sepsis. Aus der Nekrose kann sich ein offenes Bein entwickeln, der bei älteren Menschen nicht untypisch ist. In einer anderen Variante ist die Nekrose nicht zu bremsen und es entwickelt sich aus ihr ein Wundbrand, der nach und nach den gesamten Körper erfassen kann. Bei diesem Verlauf kann oft nur noch die Amputation des befallenen Armes oder Beines Schlimmeres verhindern.

Eine Nekrose ist – so die landläufige Meinung der Schulmedizin – totes und abgestorbenes Hautgewebe. Wikipedia: Unter „Nekrose (…) wird in der Biologie und Medizin der am lebenden Organismus stattfindende pathologische Untergang einzelner oder mehrerer Zellen verstanden.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Nekrose)
Die schulmedizinische Heilung erfolgt zunächst mit einer Erregeranalyse. In der Regel wird dann ein Breitbandantibiotikum eingesetzt – sicher ist sicher. Flankiert wird die Therapie mit Kortison-Derivaten. Die Nekrose wird abgeweicht oder chirurgisch entfernt. Relativ schnell bilden sich Bindegewebe und netzartige Strukturen, die die Wunde relativ schnell schließen. Zurück bleibt eine Narbe.

Jährlich steigen die Zahlen der klinischen Todesfälle durch Sepsis. Nahezu Reinstraum-gereinigte Ärzte und deren supermodernen Werkzeuge können diese Entwicklung nicht verhindern. Alles was antibiotisch ist, wird dem Patienten eingeflößt und dennoch stirbt er an seinem vergifteten Blut oder an einer Lunge voller Wasser wegen eines überlasteten Herzen.
Eine ganze Industrie bietet Produkte an, permanent offene Wunden zu versorgen. Beide Erkrankungen haben eine gemeinsame Erklärung: bakterielle Infektion. Der offene Therapieerfolg macht diese Krankheiten zu den großen Mysterien der modernen Medizin.

Wie kommt es, dass Nekrosen und deren Wundbehandlung neben der Krebstherapie zu den anspruchsvollsten und riskantesten Therapien gehören? Cyano-Labs hat einen Forschungsschwerpunkt zu diesem Thema definiert. Ziel ist es, einen neuen Zugang zur Heilung von Nekrosen zu entwickeln. Grundzüge der Herangehensweise und Beispiele eines Therapieverlaufes werden in diesem Artikel vorgestellt. Fotos zum Thema finden Sie am Ende des Artikels.

Nekrose – Therapie-Ansatz

Seit etwa 200 Jahren hat die Medizin scheinbar den Durchblick gewonnen. Das Mikroskop hat die Sicht auf Gesundheit und Krankheit vollkommen verändert und neue Axiome postuliert:

Leitsatz 1
Krankheit und ihr Symptom wird verursacht durch Erreger. Das sind in der Regel Bakterien, seltener Viren und ganz selten Pilze oder andere Parasiten.

Leitsatz 2
Der Erreger ist unmittelbar am Symptom zu finden.

Leitsatz 3
Keimfreiheit von diesem Erreger heilt.

Die Aufgabe des behandelnden Arztes kann griffig so zusammengefaßt werden: „Search them and destroy them“. Eine Nekrose wird – so der aktuelle schulmedizinische Ansatz – durch eine bakterielle Infektion verursacht. Durch frei werdende Gifte wird Zellgewebe in die Apopthose geschickt. Eine Zelltod-Lawine nimmt ihren Lauf (Leitsatz 1). Der behandelnde Arzt nimmt also eine Gewebsprobe für die Analyse des Erregers (Leitsatz 2). Aus der Vielzahl der gefundenen Kleinstlebewesen sortiert der Arzt eines oder mehrere aus und wählt ein entsprechendes Gift (Leitsatz 3). Dennoch schlägt die Behandlung oft nicht an. Aus der Logik der Leitsätze wäre der Grund die falsche Auswahl bei der Analyse oder eine „Resistenz“ des Erregers.. Ergo werden andere Gift eingesetzt, eines sollte muss die entsprechende Wirkung zeigen. Leider bringen Patienten immer öfter nicht die nötige Zeit mit, die Vielfalt pharmazeutischer Antibiotika in ihrer ganzen Bandbreite kennen zu lernen, sie sterben.

Der Ansatz von Cyano-Labs ist nun, nicht einer Lehrmeinung von Abläufen zu folgen, sondern das Phänomen der Nekrose als ein Symptom einer unbekannten Erkrankung zu begutachten und aus den Befunden eine Therapie zu entwickeln.
Zu diesem Artikel gehört eine Fotodokumentation, die unsere Befunde und die Wirkung unserer Therapie visuell belegen.

Beginnen wir mit dem nekrotischen Gewebe, den abgestorbenen Zellen. Tatsächlich erscheint die schwarze und glatte Oberfläche wie ein verfaultes und hart gewordenes Leder. Es ist sehr fest und läßt sich durch Feuchtigkeit geschmeidig machen. Unmittelbar hinter der Nekrose beginnt stark entzündetes und geschwollenes Gewebe, teilweise mit einer eitrigen Einfassung.

Doch wie so oft ist nicht alles so wie es scheint. Nekrotisches Gewebe ist alles andere, nur nicht tot. Direkt unter der obersten schwarzen Schicht folgt eine Schicht mit schwarzer Granula in einer Körnchengröße von weniger als einem ½ Millimeter bis über einem Millimeter. Darauf folgt eine Schicht schwarzer Fäden, die wie Filz ineinander verwoben sind. Diese Schichten sind vermengt und mit Bindegewebe aufgefüllt. In der untersten Schicht dringen die Fäden ins Gewebe ein und halten so das nekrotische Gewebe fest. In regelmäßigen Abständen führt eine kleine Ader in die Nekrose.
Granula und Fibroblasten leben und sind aktiv. Am Rand der Nekrose gleiten schwarze Fibroblasten unaufhörlich über den feuchten Spalt zum entzündeten Gewebe. Dort angekommen bilden sie entweder mit einer großen Anzahl weiterer Fibroblasten eine neue nekrotische Basis oder gleiten unter der Lederhaut von der Entzündung weg. Die Weggleiter verteilen sich ringförmig um die Nekrose und werden zu einer schwarzen Granula, die sich nach außen mit Bindegewebe zu kittet, und sich nach innen im Gewebe verankert und Nahrungsquellen anzapft. Diese Körnchen bilden nach einiger Zeit „Haare“. Sie sind sehr sensibel. Die Granula selbst vernetzt sich zu einem großen Netzwerk. So koordinieren sie ihr Verhalten: Schmerz zu erzeugen, Bindegewebe über die Haut zu fluten oder das Körpergewebe anschwellen zu lassen.

Diese auswandernden Amöben sind die eigentliche Ursache, warum eine Nekrose so schwer zu bändigen ist. Tausende von ihnen machen sich ständig auf den Weg, ihren Ursprung zu reproduzieren.
Für eine Therapie folgt daraus, dass zuerst die wandernden Amöben gestoppt werden müssen. Dabei ist es vollkommen unerheblich, wer sie so aufgebracht hat. Das akute Problem ist das Verhalten der Leukozyten im Kriegszustand.
Die unterschiedlichen Entzündungsbereiche der Haut werden analysiert und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet.
Ein weiteres Ziel ist es, so schnell wie möglich so viel wie möglich von dem nekrotischen Gewebe zu entfernen.
Sind die Ziele erreicht, heilt die Wunde auch in kurzer Zeit ab.

Krankheitsverlauf einer Nekrose

Für die erfolgreiche Nekrose-Therapie hat Cyano-Labs die Leitwege schulmedizinischer Mikroskop-Axiome verlassen. Hypothetisch gingen wir davon aus, dass Bakterien der Auslöser aber nicht der Ursache des Symptomes sind.

Es erscheint unlogisch, dass ein Bakterium, das den menschlichen Mund und- Rachenraum oder den Darm besiedelt, an einer Entzündung plötzlich hochgefährlich sein soll. Daher haben wir einen anderen Verursacher der Nekrose postuliert.
Der Verursacher einer Nekrose ist Teil des menschlichen Blutes, es sind Leukozyten in unterschiedlicher Ausprägung. Sogenanntes nekrotisches Gewebe entsteht in der Nähe von angegriffenem Knochenmark. Hier haben – durch bakterielle Provokation – Makrophagen und Freßzellen einen eitrigen Krieg begonnen und sich zum Knochenmark vorgearbeitet. Hier können sie direkt Stammzellen für ihre Zwecke mit entsprechenden Zytokinen versorgen – direkt ab Werk – und so die Form und Funktion der neuen Zelle definieren. Wo sonst überwiegend rote Blutkörperchen hergestellt werden, hat das Kommando nun die schwarze Kolonne übernommen. In großer Zahl fließen entsprechend kodierte Granula oder Makrophagen oder Freßzellen aus dem vereiterten Zugang und den venösen Knochenmarksverbindungen.

Jetzt explodieren die Ereignisse und die in Kampfhandlung verwickelten Leukozyten verwickeln plötzlich den gesamten menschlichen Körper in einen Krieg gegen das eigene Gewebe – wie Krebs. Plötzliches hohes Fieber, Schüttelfrost, starke Schmerzen, Schwellungen, Entzündungen und eine hypersensible Haut sind die Symptome dieser Etappe.

An der ursprünglichen Vereiterung bilden sich plötzlich schwarze Inseln, die schnell wachsen. Geschlossene Eiterbeulen werden plötzlich schwarz. Dieser Vorgang unterscheidet sich kaum von den Verläufen der Pest oder der Cholera.

Der natürlichste und beste Gegner gegen die schwarze Flut sind eiterbildende Bakterien. Sie sind in der Lage, die schwarzen Zellgewebe aufzulösen. Daher scheint es logisch, diese Bakterien mit allen Kräften zu UNTERSTÜTZEN und nicht zu vergiften. Leukozyten müssen daran gehindert werden, weiterhin das Knochenmark als ihre Privatfabrik zu okkupieren.
Gleichzeitig muss das Abfließen der schwarzen Fäden am Rand der Nekrose verhindert werden.

Erstaunlicher Weise bietet die moderne Pharmazie wenig gegen aus der Kontrolle geratene  Leukozyten. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass sich Leukozyten in so viele Formen und Systeme verwandeln können, sich amöbial frei im Zellgewebe bewegen, sogar durch Zellwände kriechen und selbst ihre Umgebung mit einer riesigen Anzahl von Zytokinen beeinflussen können.

Klassischer Weise werden in dieser Situation Entzündungshemmer meistens Cyclooxygenase-Hemmer  eingesetzt. COX1 und COX2 sind die üblichen Adressen. ASS wird in diesem Zusammenhang jedoch nicht empfohlen, da der Gerinnungshemmer die Risiken der offenen Wunde erhöhen und, weil Salicylsäure als Konkurrent der Harnsäure in den Nieren auftreten könne.

In der Präbakteriellen Heilpraxis spielte jedoch gerade die Salizylsäure für die Wundheilung und der Heilung schmerzender und entzündlicher Prozesse eine wichtige Rolle. Therapieformen orientierten sich in vormikroskopischen Zeiten am Zustand der Wunde und nicht an theoretischen Krankheitsmodellen. Erfahrungsgemäß hatte die Wunde in ihrem Verlauf einen typischen Zustand, den es herbeizuführen und zu unterstützen galt. Was sich wandelte waren lediglich Erklärungsmodelle, wie die Säftelehre.
Ganz modern setzte man vor der medizinischen Zeitrechnung der Moderne auf „probiotische Mikroorganismen“, auf die Bakterien. Sie sollten in der Wunde den Guten Eiter erzeugen. Der Gute Eiter frißt und löst alles, was nicht gesundes körpereigenes Gewebe ist – auch nekrotisches Gewebe. Wenn der Eiter also gelb und sein Geruch an neugeborene Babys erinnert, heilt die Wunde. Heilte sie nicht, wurde das glühende Eisen eingesetzt, half das auch nicht, die Flamme. Die Wunde wurde mit Weinessig gespült und der Wundverlauf mit entzündungshemmenden Heilkräutern unterstützt.

Der Gute Eiter sorgt für Schutz an der Wundoberfläche und eine stabile Feuchtigkeit. Gleichzeitig verhindert er, das Makrophagen oder Granula die Wunde mit Bindegewebe fluten. So hat die Wunde gute Voraussetzungen bindegewebsfrei zu verheilen. Bindegewebsfrei heißt vor allem ohne Narbe und ohne bindegewebs-gekapselte Restkriegsschauplätze. Narben können brechen oder reißen, sie können bei Wetterwechsel Schmerzen verursachen und sehen häßlich aus. Die Bindegewebskapseln sind eingegossene Zeitbomben. Ein Schlag auf sie oder eine Bindegwebsschwäche würden sofort – oft lange Zeit unerkannt – den ganzen Prozess aufs Neue anstoßen.

Die saubere nachhaltige Heilung einer Wunde kann nach unserer Meinung nur durch die Behandlung mit Gutem Eiter erfolgen.  Die Therapie ist preiswert und hat sich viele Jahrhunderte erfolgreich in der Praxis bewährt. Die Therapie dauert deutlich länger, aber ist im Ergebnis eine tatsächliche Heilung. In der aktuellen Heilpraxis, ob Arzt oder Heilpraktiker, wird die Wunde letztendlich lediglich mit Collagen-Kleber geflutet und verdeckt. Im schlimmsten Fall, stellt sich überhaupt kein Therapieerfolg ein, da sich die Leukozyten nicht mehr beruhigen und die Behandlungsmethoden nur zusätzliches Öl ins Feuer gießen.

Wir haben eine Nekrose nach unseren Vorstellungen therapiert und dabei sehr gute Erfolge verzeichnet. Bei der Behandlung definierten wir Leukozyten als Krankheitsverursacher und bekämpften ihr Entstehen, ihre Ausbreitung ihre Vitalität, ihre Signalweitergabe und fanden Wege, sie unterstützend gewebsspezifisch zu denaturalisieren.

Morgellons geistert als Pseudokrankheit seit Jahren durch die Medien (Wikipedia). In der Regel werden die Patienten letztendlich psychisch betreut. Es herrscht ein allgemeiner Konsens, dass es Morgellons nur im Kopf der Patienten gibt – virtuell. Wenn man jedoch die Morgellons-Abbildung in Google betrachtet, ist eine Übereinstimmung mit den schwarzen und weißen Fibroblasten aus der Nekrose zu beobachten. In sofern käme durchaus in Betracht, dass sich bei Morgellons-Patienten auf ähnliche Weise wie bei einer Nekrose aus Leukozyten amöbial autonom lebende Fibroblasten bildeten. Sie können sich in Granula oder Bindegewebe verwandeln und sind immer auf der Suche nach etwas fressbaren.

Bei weiter führendem Interesse an der Therapie und weiteren Hintergründen nehmen Sie bitte direkten Kontakt mit uns auf. Sie können sich auch auf dieser Seite anmelden und aktiv an einer Fachdiskussion zum Thema beteiligen.

 

Bildergalerie zum Thema Nekrose

Klicken Sie für eine größere Ansicht auf das jeweilige Bild

Schreibe einen Kommentar